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Sonntag, 26. November 2017

Es wird Zeit für die Weihnachtsdekoration

Eine niedliche Idee für die Weihnachtsdekoration kommt von Schacht - kleine Tannenbäumchen hergestellt aus Zoom Loom Quadraten.



Ich bin ja sowieso schon süchtig nach den kleinen Quadraten - aber nun bin ich auch noch süchtig danach Tannenbäume zu machen. Wie schön sie werden, wenn man verschiedene Wollsorten kombiniert - z.B. beim Wickeln der Fäden auf den Zoom Loom eine Lage mit einem Effektgarn macht.


Garniert mit einem Origami Faltstern auf der Spitze sind sie ein wunderschöner Schmuck für den Weihnachtlichen Tisch. Wer jetzt noch schnell einsteigen will: Ich habe genug Zoom Looms vorrätig.

Euch eine schöne Woche mit vorweihnachtlichen Ideen...

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Und plötzlich hat es mich ...

... total auf die Bretter gehauen! Schwups, eine Woche weg - und das kurz vor Weihnachten. Selbst zum stricken zu malad.

Und da wurde mir unversehens etwas zum Trost, von dem ich euch gerade erzählen wollte. Wie das manchmal so ist - ich hatte sogar die Bilder schon in der Kamera!

In unserem Garten haben wir glücklicherweise eine ganze Reihe tolle, alte Bäume. Da ich sie liebe, baue ich unter dem ein oder anderen Baum von Zeit zu Zeit Mobiles - aus Aststücken mit irgendwelchen Naturfundstücken bestückt. Das sieht wunderschön aus und macht riesen Spaß, auch mit Kindern - probierte es mal selbst. (Man kann wirklich alles dranhängen - selbst Steine und Pilze sind bei mir im Garten schon gebaumelt)

Mobile als Futterspender für Meisen
Einmal kam ich darauf, an ein vom Sturm leergefegtes Mobile im Winter Meisenknödel zu hängen. Ich sage euch, das war eine SUPERIDEE. Die Meisen lieben meine Mobiles. Ihnen bereitet es überhaupt keine Mühe, die sich bewegenden Futterspender anzufliegen - man hat sogar den Eindruck, es macht ihnen besonderen Spaß.

Auf diesem Bild sind sechs Meisen zu finden, die am Mobile frühstücken
Die robusten Mobiles geraten durch die leichten Meisen nicht aus der Balance. Und größere Vögel, die manchmal die ganzen Knödel zerfleddern, kommen auf diesem Weg gar nicht mehr so gut zum Zug. Gut so, denn sie haben ja ihre eigene Futterstelle.

Bei dem Kälteeinbruch vor zwei Wochen habe ich die Mobiles wieder bestückt. Eines davon konnte ich dieser Tage von meinem Krankenlager aus beobachten. Das hat mir so viel gegeben...

Ich wünsche Euch einen ausbalancierten Tag ...

Sonntag, 4. November 2012

Quittengelb

Dieser Tage habe ich diese herrlichen Früchte verarbeitet. Welch ein Aroma hat sich in unserem Wintergarten verbreitet, als sie dort - frisch gepflückt - in einer Kiste auf ihre große Stunde gewartet haben.


Ich mache daraus immer gerne ein paar Gläser Gelee und ein Fläschchen Aufgesetzten. Ein paar Früchte bleiben für einen herrlichen Hirschgulasch - hhmmm...


Als ich die Früchte für den Gelee abgerieben habe (für diejenigen die sich mit Quitten nicht auskennen: sie haben einen pelzigen Belag, den man vor dem Verarbeiten mit einem Küchenhandtuch abreibt) ist mir plötzlich durch den Kopf gegangen, dass man ja ein Gelb nach den Quitten benennt - das sogenannte "Quittengelb" ...

Um sich einmal in das Thema versenken zu können, welcher Farbton nun ganz genau Quittengelb ist, habe ich von diesen tollen, urigen Früchten ein paar Bilder für euch und mich gemacht.

Ich wünsche euch einen meditativen Abend ...

Mittwoch, 12. September 2012

Nussbaum, die zweite

Huuups, ist der Sommer schnell vergangen. Heute morgen habe ich schon die erste Walnuß auf dem Boden gefunden. Da heißt es sich sputen mit dem Färben, wenn man noch die Farbe der Blätter mitnehmen will.

Ich habe mir mal einen kleinen Vorrat gefärbt, für Handschuhe o.ä. Auf gebeizter Wolle wird die Farbe von Walnussblättern so schön Messinggelb und ist sehr lichtecht. Von links oben im Uhrzeigersinn: Merino, Mohair, Sockenwolle, Schottlandwolle
Wolle mit Walnusblättern gefärbt
Was mich immer wieder wundert, ist dass die Farben auf den Indurstriegarnen immer viel intensiver herauskommen. Ich vermute, dass liegt daran, dass die Wolle doch beim industriellen Verarbeiten viel mehr in Mittleidenschaft gezogen wird, als wenn wir sie liebevoll mit der Hand spinnen.  Hier kippt sie sogar in einen anderen Farbton (trotz selber Beize und selbem Farbbad) - na ja, dann gibt es halt Haselnussbraune Socken...

Ich wünsch euch einen angenehmen Tag...

Sonntag, 13. Mai 2012

Die ersten Gaben des Walnussbaums

Walnussbäume faszinieren mich in vielerlei Hinsicht. Aber ein ganz besonderer Aspekt an ihnen sind die vielen Farben, die man mit ihrer Hilfe färben kann.

Männliche Blüte des Walnussbaums

Die ersten Teile des Baumes, die man zum Färben verwenden kann sind die männlichen Blütenkätzchen. Sie sind vor ein paar Tagen abgefallen. Dann ist der Blütenstaub verbraucht und der Baum stößt einen Teil, den er nicht mehr benötigt und folglich nicht mehr ernähren muß einfach ab. Wenn man die Blütenkätzchen sammelt, solange sie noch grün sind (sie werden innerhalb eines Tages schwarz) kann man damit einen Farbton zwischen Karamel und Rehbraun erzielen.


 Na ja, hier war das Wetter wieder mal nicht so zum fotografieren ... Ich hatte schnell mal einen kleinen Kammzug gefärbt und ...


Wolle gefärbt mit Walnusskätzchen zum Batt kardiert
... zum Batt kardiert mit ein bischen Tussahseide, Dalienblütenfärbung und Walnusschalenfärbung als Farbtupfer.

Das Batt habe ich heute Nachmittag beim Showspinnen mit der Schwabsburger Spinngurppe gleich versponnen.


Leider nur 70 Gramm Wolle, aber ich sammele und irgendwann entsteht daraus etwas.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche ...