Mittwoch, 21. Oktober 2015

Mein neues Reisespinnrad ;-)

Wenn ich verreise mag oder kann ich nicht immer mein Spinnrad mitnehmen. Meistens fehlt mir das Spinnen auf diesen Reisen dann doch sehr.

Aber seit einiger Zeit habe ich nun ein neues "Reisespinnrad" - eine so genannte Navajo Spindel.


Wie kam es dazu, dass ich mich für diese außergewöhnliche Spindel erwärmt habe?

Weil ich es genau wissen wollte, habe mich noch einmal eingehend mit dem Spindelspinnen beschäftigt: wie machen diejenigen das, die traditionell nur mit Spindeln spinnen? Dazu gibt es glücklicherweise einige wenige sehr lehrreiche Videos. Nachdem ich nun schon einige Jahre spinne und mein Wissen und meine Erfahrungen noch in die Waagschale werfen konnte, öffnete sich mir plötzlich ein ganz neuer Kosmos... das Geheimnis liegt in der Faservorbereitung.

Am interessantesten fand ich die Technik mit der eine Navajo Spindel benutzt wird. Und es funktioniert!


Bequem auf einem Stuhl sitzend kann man mit dieser Spindel spinnen. Sie steht auf dem Boden (also kein runterfallen der Spindel) und wird sanft auf dem Oberschenkel gerollt.

Mitteldicke und dicke Garne lassen sich auf dieser Spindel prima herstellen. Man hat direkte Kontrolle über den Drall, der in den Faden kommt. Das Aufrollen des Fadens auf die Spindel funktioniert nach ein wenig Übung mit einem lockeren Schwung in die Gegenrichtung. Zum Spinnen mache ich mir entweder kleine Rolags mit Handkarden oder wie auf den Bildern einen großen Rolag aus einem kardierten Batt. 



Weil ich von dieser Spindel wirklich überzeugt bin, habe ich gleich welche geordert. Sie sind auf dem Weg zu mir und über meinen Webshop erhältlich. Zur Spindel gibt es eine Anleitung über das Spinnen mit einer Navajo Spindel.

Euch wünsche ich einen Tag, an dem alles rund läuft ...

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